Bewertungssystem

Das gängige Bewertungssystem mit 5 Sternen ist mir zu abgedroschen. Außerdem haben Sterne für jeden persönlich ein anderes Gewicht. 3 Sterne beispielsweise mögen für manch einen schon ein Grund sein das Buch nicht zu kaufen, obwohl Bücher die bei mir 3 Sterne bekommen für mich persönlich trotzdem noch zu den guten Büchern zählen. 

Aus diesem Grund habe ich auf meinem Blog – inspiriert von Nicci Trallafitti – ein etwas anderes Bewertungssystem eingeführt. Zusätzlich zu den Sternen – welche ich auch weiterhin beibehalten möchte, da ich meine Rezensionen auch auf Plattformen mit Sternebewertungssystem veröffentliche – gibt es bei mir folgende 4 Kategorien:

Diese Kategorie erklärt sich wohl von selbst. Traumprinzen sind Bücher, die einfach perfekt sind. Sowohl optisch, als auch inhaltlich. Bücher die mich nicht mehr los lassen, die mich absolut verzaubert haben. Bücher mit denen ich am liebsten auf einem Schimmel in den Sonnenuntergang reiten würde.

Bücher der Kategorie Match gefallen mir im Großen und Ganzen auch sehr gut, schaffen es aber nicht mit der Perfektion des Traumprinzen mitzuhalten. Mit einem Match verbringe ich meist einige schöne Lesestunden, meistens zieht das Buch aber über kurz oder lang aus, damit im Regal mehr Platz für Traumprinzen ist. Matches empfehle ich aber guten Gewissens weiter, denn was für den einen nicht perfekt ist, ist es vielleicht für jemand anderen.

Urlaubsflirts sind Bücher, die mir für einen kurzen Zeitraum sehr viel Freude bereitet haben und mit denen ich eine schöne Zeit hatte. Trotzdem schaffen sie es leider meist nicht aus dem Urlaub raus und geraten bald in Vergessenheit sobald der Alltag wieder am Start ist. Urlaubsflirts sind gute Bücher, die sich aber eher nur für zwischendurch eignen und es bei mir nicht geschafft haben im Gedächtnis zu bleiben. 

Ich schätze mal ihr könnt euch denken was jetzt kommt. Mit einem Buch der Kategorie Ex-Freund hat es einfach nicht gepasst. Vielleicht kann man an ein paar gemeinsame schöne Momente zurückdenken, vielleicht war es auch ein einziger Höllentrip, aber am Ende steht fest, dass ein Buch der Kategorie Ex-Freund und ich am Besten getrennte Wege gehen.