[Kurzrezension] Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

[Kurzrezension] Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

12. Januar 2019 0 Von Shani



Heliopolis – Magie aus ewigem Sand | Stefanie Hasse | Loewe Verlag | 464 Seiten | erhältlich als Hardcover und E-Book




Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

(Original Klappentext)

Ich muss ganz ehrlich zugeben, Heliopolis war ein absoluter Blindkauf und der beste Beweis, dass gutes Marketing in Kombination mit einer freundlichen Autorin echt hin haut. Ich habe etwas getan, was ich sonst nur bei Giganten wie Colleen Hoover mache: Ich habe das Buch einfach gekauft und mir nicht einmal den Klappentext durchgelesen.

Dementsprechend unvoreingenommen bin ich auch an das Buch heran gegangen und ich wurde nicht enttäuscht. Stefanies Schreibstil ist für mein Empfinden zwar nicht besonders anspruchsvoll, dafür aber leicht und angenehm zu lesen, weshalb mir der Start in die Geschichte besonders leicht fiel.

Die Charaktere, insbesondere Akasha, waren mir von Anfang an sympathisch und haben im laufe der Handlung immer mehr Charaktertiefe hinzu gewonnen. Auch die anfangs wechselnde Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen hat mich neugierig gemacht und am Ball gehalten.
Die Handlung war auch für mich absolut nicht vorhersehbar und so war ich nach jedem Plot Twist nur noch mehr angefixt und wollte unbedingt weiter lesen.

Ein kleines großes Manko war für mich aber die Dreiecksbeziehungskiste im Buch. Ungefähr seit Twilight habe ich davon die Schnauze gehörig voll. Zum Glück ist die Dreiecksgeschichte aber nicht allzu präsent. Sie wird zwar oft angesprochen und thematisiert, stielt der eigentlichen Handlung dann aber zum Glück doch nicht die Show, weshalb sie mir das Buch dann glücklicherweise doch nicht versaut hat.

Trotzdem reicht es bei mir dann doch nur für 4 Sterne und die Kategorie Match.