[#noplaceforshame] Dumplin‘ – Go big or go home

[#noplaceforshame] Dumplin‘ – Go big or go home

14. Januar 2019 1 Von Shani

Simone von Verliebt in Zeilen, Stephi von Bunte Worte, Mary von Zombodys thoughts und meine Wenigkeit haben mal wieder etwas ganz besonderes für euch ausgeheckt: Eine Blogtour die keine Blogtour sein soll zum Thema Bodyshaming am Beispiel von Dumplin‘ – Go big or go home von Julie Murphy.

Jeder Tag steht unter einer Frage, die wir alle auf unseren Blogs beantworten wollen. Heute:

Warum reden wir ausgerechnet im Januar über Dumplin‘?

Öhm ja, eigentlich sollte es diese Blogtour schon im Dezember geben, denn wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, sollte am 07.12. die Netflixverfilmung erscheinen. Was das Internet uns aber nicht erzählt hat: Der Releasetermin war für Amerika und da noch in den Sternen steht ob und wann man den Film auf Netflix-Deutschland sehen kann, machen wir die Blogtour jetzt also einfach im Januar.

Damit ihr erst einmal bescheid wisst worum es im Buch ungefähr geht, gibt es jetzt den Klappentext:


Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin‘ genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.

Warum also eine Blogtour jetzt im Januar?

Januar ist der Monat in dem die guten Vorsätze noch sehr präsent sind. Weihnachten, das Fest der Kalorien ist vorbei und viele haben von der Fresserei etwas zugenommen. Mit die häufigsten Neujahrsvorsätze sind: abnehmen, gesünder leben, mehr Sport u.v.m.

Aber warum will man überhaupt schlank sein? Weil man sich selbst besser fühlen will, oder nur um Gesellschaftsstandards zu entsprechen? Um sich selbst zu gefallen oder um anderen zu gefallen?

Egal ob dick oder dünn: Einzig wichtig ist doch, dass man sich selbst liebt! Dass man sich im eigenen Körper wohl fühlt. Warum sollte man auf Menschen hören, die einen als zu dick, zu dünn, zu kleinbusig, zu auffällig oder zu unscheinbar betiteln wenn man sich selbst eigentlich sehr gern mag?

Wenn ihr euch also Neujahrsvorsätze in dieser Hinsicht gesetzt habt, dann tut es doch bitte nur, wenn ihr es für euch selbst tut, nicht für andere.

Zum Abschied hab ich noch ein tolles Zitat aus dem Buch für euch:

Badeanzüge haben so etwas an sich, das einen denken lässt, man müsste sich erst das Recht verdienen, sie zu tragen. Aber eigentlich ist doch die entscheidende Frage:
Hast du einen Körper?
Dann zieh ihm einen Badeanzug an.

Schreibt mir eure Gedanken gerne in die Kommentare. Die Beiträge der anderen verlinke ich euch hier:

Marys Beitrag

Bis morgen,