[Rezension] Black Forest High

[Rezension] Black Forest High

17. Mai 2019 0 Von Shani

Black Forest High | Nina Mac Kay | ivi Verlag | 400 Seiten | erhältlich als E-Book und Broschur

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Was, wenn die Auserwählte tot ist und du ihren Platz einnehmen musst?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wo Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien zur Schule gehen? Auf die Black Forest High!

Seven hält den Rekord der am längsten außerhalb der Schule überlebenden Geistbegabten. Dadurch ist sie, seit sie zusammen mit ihrem Geisterfreund Remi die Schule betreten hat, bekannter als ein Geist mit zwei Köpfen. Was nicht nur bei den geheimnisvollen Zwillingen Parker und Crowe für Aufmerksamkeit sorgt. Und schnell bemerkt Seven, dass auf der Black Forest High so einiges nicht stimmt: Was steckt hinter der geheimen Arbeitsgruppe, von der niemand weiß, was sie tut oder wer ihr angehört? Weshalb halten es alle für normal, dass die Schule gutes Geld mit den Schülern verdient, die Geister austreiben und verschollene Testamente ausfindig machen? Warum verschwinden zahlreiche Schulabgänger spurlos? Und weshalb scheinen es sämtliche Poltergeister, die von Sevens toter Schwester flüstern, auf sie abgesehen zu haben? Seven macht sich auf die Suche nach Antworten – gemeinsam mit ihren neuen Freunden und dem ein oder anderen nervigen Toten, der einfach nicht akzeptieren will, dass seine Zeit abgelaufen ist.

(Original Klappentext)

Nina Mac Kay ist unter ihren Lesern ja mittlerweile für ihren außergewöhnlichen Schreibstil bekannt. Er ist jung, leicht zu lesen und meist auch etwas witzig. Auch in Black Forest High wurde ich nicht von einigen Schmunzlern verschont.
Mit Seven bekommen wir eine ziemlich coole Protagonistin, die mich von der ersten Seite an für sich eingenommen hat, und auch ihr bester Geisterfreund Remi ist eine echt coole Sau.
Das was auf den ersten Blick nur flach und lustig klingt – Ninas Schreibstil mit einer Schule für Geisterseher im SCHWARZWALD, die BLACK FOREST High ist – überrascht aber schnell mit mehr Tiefe, denn viele der Haupt und Nebencharaktere sind sehr vielschichtig und mussten in der Vergangenheit tragische Schicksalsschläge erleiden.
Die Handlung selbst ist dann zu Teilen leider doch etwas Konfus. Es werden viele Fragen offengelassen und Seven war mir als Protagonistin deutlich zu passiv in ihrem Versuch die Geheimnisse um sich und die Schule aufzuklären. Vielleicht lag es auch daran, dass -natürlich – die beiden süßesten Typen der Schule gleichzeitig auf sie abgefahren sind und Seven mehr damit beschäftigt wurde ihr Liebesleben in den Griff zu bekommen und zu versuchen nicht der größte Looser der Schule zu sein. Nichts destotrotz hat mich das Buch dann doch gut unterhalten und ich hoffe auf eine Steigerung in Band 2. Den werde ich auf jeden Fall lesen. Für meine liebe Schwarzwaldschule gibt es von mir aber leider nur 3 Sterne und die Kategorie Urlaubsflirt.