[Rezension] Die Todeskönigin

[Rezension] Die Todeskönigin

30. Januar 2019 0 Von Shani

Die Todeskönigin |Sarah Beth Durst | Penhaligon Verlag | 560 Seiten | erhältlich als E-Book und Broschur

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

SPOILERWARNUNG: Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe, wenn du Band 1 noch nicht kennst könnte es sein, dass du hinsichtlich der Handlung von Band 1 in dieser Rezension gespoilert wirst!

Naelin weiß, was sie sich vom Leben wünscht: Familie, Kinder und ein ruhiges, glückliches Leben. Auf gar keinen Fall will sie Königin von Aratay werden. Sie scheut sowohl die Verantwortung als auch die damit verbundene Gefahr für ihr Leben und das Leben ihrer Kinder. Doch kann sie sich dieser Bürde entziehen, wenn ihre Weigerung jeden einzelnen Menschen in Aratay in tödliche Gefahr bringt? Denn in ihrem Land ist die Königin der einzige Schutz des gewöhnlichen Volks vor den Geistern, und Naelin ist die einzige mögliche Erbin der todgeweihten Königin Daleina. Wem gilt ihre größere Pflicht – ihren eigenen Kindern oder einem ganzen Volk …?

(Original Klappentext)

Auch in diesem Buch konnte Sarah Beth Durst wieder mit ihrem angenehmen und flüssig zu lesenden Schreibstil beeindrucken. Der Start ins Buch fiel mir besonders leicht, da ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Reihe hingefiebert habe.
Es war toll, altbekannten Charakteren wieder zu begegnen und sie in diesem Buch noch näher kennen zu lernen, aber genau so toll waren die vielen neuen Charaktere, die in diesem Teil dazu gekommen sind.
Besonders Naelin ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie gibt diesem Buch etwas Erwachsenes, Reifes und mütterliches, was in Band 1 durch Daleinas jugendliche Naivität und ihren übermütigen Ehrgeiz gefehlt hat.
Band 2 bringt mit Naelin endlich die „Heldin“ mit, die ich zuvor in Daleina gesehen habe. Immer habe ich gehofft, dass Daleina den Durchbruch schafft und immer wieder wurde ich enttäuscht, da ihre Gabe die Geister zu befehligen einfach zu schwach ist. Naelin haut in dieser Hinsicht aber richtig rein und erzieht gleichzeitig auf eine für den Leser humorvolle Art Meister Ven, der mit solch einer konsequenten Entschlossenheit nicht so recht umgehen kann. Die kleinen Reibereien zwischen den beiden fand ich besonders toll.
Handlungstechnisch ist dieses Buch spannend von vorn bis hinten und die Geschichte hält deutlich mehr Plottwists und Überraschungen bereit als noch der erste Band. Besonders das Finale war einfach grandios!

Die Todeskönigin setzt einfach noch einen drauf und wenn es in diesem Tempo weiter geht, muss ich mir für Band 3 wohl ein neues Bewertungskriterium überlegen. Vielleicht megasuperhyper-Traumprinz? Egal, darum kümmere ich mich wenn es so weit kommt.
Dieses Buch bekommt von mir auf jeden Fall 5 Sterne und ist ein absoluter Traumprinz.