[Rezension] Nightmare Alley

[Rezension] Nightmare Alley

21. Mai 2019 1 Von Shani

Nightmare Alley | William Lindsay Gresham | Festa Verlag | 512 Seiten | erhältlich als E-Book und gebundenes Buch

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Grotesk, dunkel und bizarr. Definitiv ein Leckerbissen für Noir-Fans.

Stanton Carlisle lernt die schmutzigen Tricks der Jahrmärkte und wird zum skrupellosen Gauner. Er gibt sich als spiritueller Guru aus, um die Reichen und Schwachen auszunehmen. Doch sein Spiel der Täuschungen und Lügen treibt ihn geradewegs in die Albtraumgasse …

(Original Klappentext)

Mit Nightmare Alley wurde endlich ein Klassiker ins Deutsche übersetzt, auf den ich schon sehnsüchtig gewartet habe.

Der Start ins Buch war jedoch etwas holprig, da ich mich zuerst an den Schreibstil gewöhnen musste. Dieser unterscheidet sich selbstverständlich vom Stil heutiger Autoren aber sobald man sich darauf einlässt wird man von ihm hinabgesogen in die amerikanische Depressions-Ära.

Mit Stan bekommt der Leser einen durchaus unsympathischen aber auch unglaublich interessanten Hauptcharakter, der fantastisch in die teils düstere, teils bunte Atmosphäre des Buches passt.

Für Fans von Klassikern ist dieses Buch definitiv ein Must-Read, also scheut euch nicht abzutauchen in die düstere, bizarre Welt der Jahrmärkte und Wanderzirkusse, aber gebt acht, dass euch Stans Illusionen nicht in die Irre führen.

Von mir bekommt Nightmare Alley ein Match und verdiente 4 Sterne.