[Rezension] Wenn Donner und Licht sich berühren

[Rezension] Wenn Donner und Licht sich berühren

30. Mai 2019 0 Von Shani

Wenn Donner und Licht sich berühren | Brittany C. Cherry | LYX Verlag | 384 Seiten | erhältlich als E-Book und Broschur

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke – wo es vielleicht schon zu spät ist.

(Original Klappentext)

Bücher von Brittany C. Cherry sind für mich immer eine Gradwanderung zwischen total emotional und total over the top. Trotzdem kann ich die Finger dann doch nie von ihren Büchern lassen und so war es dann auch mit „Wenn Donner und Licht sich berühren“. Auch wenn sich die Geister beim Drama und dem Herumgesülze in ihren Büchern scheiden, ist doch auf eines immer Verlass: Brittanys fantastischer Schreibstil. Der war auch in diesem Buch wie immer: einnehmend, flüssig und lockerflockig leicht zu lesen, eben genau so wie es sein sollte.

Mich hat die Geschichte von Jazz und Elliott total abgeholt. Ich konnte mitfühlen und mitleiden und war emotional echt berührt und musste an einigen Stellen im Buch fast weinen oder bin vor Wut von meinem Leseplatz aufgesprungen. Gepaart mit dem Musikthema im Buch, was mich immer besonders packt, da auch mein Herz für die Musik schlägt, war dieses Buch in meinen Augen einfach ein Volltreffer, den ich fast am Stück durchgelesen habe.

Im Nachhinein hab ich mich dann noch mit meinen Buchmädels drüber unterhalten, die dann doch einige Kritikpunkte hatten, die definitiv nachvollziehbar sind, mir aber beim Lesen nicht aufgefallen sind. Der Fairness halber möchte ich sie euch aber nicht vorenthalten:

Es wurde bemängelt, dass nicht erklärt wurde, warum Jazz so nett zu Elliott ist und einige Schwierigkeiten auf sich nimmt ihm zuliebe. Auch aus dem Kontext heraus wurde dies nicht wirklich schlüssig. Außerdem wurde bemängelt, dass über krasse Schicksalsschläge zu schnell hinweg geschrieben wurde. Da haben sich meine Buchfreundinnen mehr Drama und detailliertere Ausführungen gewünscht. Rückblickend sind das für mich durchaus angebrachte Kritikpunkte, die ich beim Lesen aber nicht bemerkt habe. Deshalb gibt es von mir trotzdem 4 Sterne und die Kategorie Match.