[Rezension] Wicked

[Rezension] Wicked

23. September 2018 0 Von Shani



Wicked – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit | Jennifer L. Armentrout | Heyne Verlag | 480 Seiten | erhältlich als E-Book und Broschur

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.



Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …

(Original Klappentext)


Ich habe mich sehr auf Wicked gefreut und war richtig froh, als es mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. 
Aus anderen Büchern kannte ich bereits Jennifer L. Armentrouts tollen Schreibstil, der war allerdings schon fast das einzig positive am Buch.

Zum Anfang der Geschichte lernen wir Ivy kennen. In diesen ersten Szenen und auch im weiteren Verlauf wird sehr bildlich beschrieben wie Ivy schwitzt. Uarghs, zum Glück gibt es kein Geruchslesen. Kurz darauf geht es gleich mit Action los, denn Ivy geht auf Fae jagt, wird verletzt und begegnet kurz vorm Ende noch Ren. Natürlich denkt man dann in so einer Situation nicht an den nahenden Tod, sondern wird horny von seinen tollen grünen Augen… Muss ich mehr sagen? Außer natürlich, dass sie für Mr. Supersexy Ren die letzte Cola in der Wüste ist und er sich allein und ausschließlich in sie verliebt.
Ähnlich unrealistisch zog es sich durchs ganze Buch. Der Fantasyanteil kam mir persönlich viel zu kurz! Und zwar VIEL zu kurz. 
Man könnte den Fantasypart auch restlos streichen und durch ein anderes Szenario austauschen, es würde keinen Unterschied machen. Im Buch geht es nur um Sex, der aber nur selten vollzogen wird. Wenn es grad mal nicht um Sex geht, dann begeben sich die beiden Protagonisten unnötig in Gefahr und *trommelwirbel* fummeln dann trotz Lebensgefahr miteinander herum. Ähm, ja.

Ein kleines Highlight war das Ende des Buchs. Das war für mich zwar von der Handlung her sehr vorhersehbar, aber endlich ging es mal um Fantasy und nicht nur ums Rumbumsen.

Ein sehr großes und witziges Highlight war Ivy’s Mitbewohner Tink. Wer genau das ist dürft ihr selbst lesen, aber er und die Hoffnung, dass es in den folgenden Teilen mehr um Fantasy geht, ist der Grund weshalb ich vermutlich auch die anderen Bücher noch lesen werde, aber dann mit einer anderen Erwartung. Wenn man nicht mehr als Sex und Klischees erwartet, kann man wenigstens nicht mehr negativ überrascht werden.

Ab geht’s in die Kategorie Urlaubsflirt mit 2 Sternen.