[Rezension] Wie die Luft zum Atmen

[Rezension] Wie die Luft zum Atmen

8. November 2018 0 Von Shani


Wie die Luft zum Atmen | Brittany C. Cherry | LYX Verlag | 368 Seiten | erhältlich als E-Book und Broschur 


Er küsste mich, als würde er ertrinken. Er küsste mich, als wäre ich für ihn, wie die Luft zum Atmen

Alle hatten mich vor Tristan Cole gewarnt, mich angefleht, ihm aus dem Weg zu gehen. »Er ist ein Monster, er ist verrückt, und er ist tief verletzt, Liz«, hatten sie gesagt. »Er ist nichts als die hässlichen Narben seiner Vergangenheit.« Doch was sie alle ignorierten, war die Tatsache, dass auch ich ein bisschen verrückt und tief verletzt war, dass auch ich Narben hatte. Und keiner von ihnen bemerkte, dass ich an Tristans Seite endlich wieder atmen konnte. Denn nicht zu vergessen, wie man atmete, das war das Schwierigste, wenn man ohne die Menschen leben musste, die man von ganzem Herzen liebte.

(Original Klappentext)

Der Schreibstil war von Anfang an unglaublich fesselnd. Die Geschichte setzt sofort in der Handlung ein. In unregelmäßigen wechseln wird die Geschichte aus Liz‘ oder Tristans Sicht erzählt, wodurch man Einblicke in beide Charaktere bekommt. Die Geschichte ist sehr emotional und teilweise sehr traurig, dadurch aber auch spannend, denn man wünscht den Charakteren so sehr ihr Glück zu finden. Anfangs konnte ich noch nicht nachvollziehen, was Liz an Tristan finden, denn er hat sich echt wie ein Barsch benommen. Ich bezweifel, dass sie am Anfang schon hinter seine Fassade blicken konnte. Im weiteren Verlauf des Buchs war mir das dann aber egal. Zum Ende hin hatte das Buch noch eine sehr überraschende Wendung in Petto, die ich zwar befürchtet hatte, aber die mich trotzdem noch überraschen konnte.
Dieses Buch hat mich beim Lesen sehr berührt und ausgezeichnet unterhalten, weshalb es von mir 4 Sterne und die Einordnung in die Kategorie Match gibt.