[Rezension] Als die Zeit vom Himmel fiel

[Rezension] Als die Zeit vom Himmel fiel

Als die Zeit vom Himmel fiel | Mella Dumont | tienna Verlag | 348 Seiten | erhältlich als E-Book und Print

Während ihre Freunde die Welt bereisen oder studieren, arbeitet Karla an einer Tankstelle – ihre Vorstellung von einem entspannten Leben nach dem Abitur.
Aber mit ihrer Ruhe ist es vorbei, als Karla nachts den Schalter schließt, weil sie glaubt, einen Überfall gesehen zu haben. Die Chefin ist stinksauer – und Karla kann ihr nicht erklären, dass sie eine Vision von einem Mann mit Waffe hatte.
Schließlich stolpert Karla in Jakob, dessen selbstsichere Art sie fasziniert und gleichzeitig ein wenig ängstigt. Warum schenkt er ihr seine Armbanduhr? Wie kommt es, dass er ihren Lieblings-Eisbecher kennt? Und weshalb meldet er sich plötzlich nicht mehr?
Während sie versucht, seine Geheimnisse zu ergründen, haben andere längst Pläne für sie gemacht. Denn durch ihre Fähigkeit, deren volle Tragweite Karla nicht erahnt, ist sie unendlich wertvoll …

(Original Klappentext)

Mella Dumonts Schreibstil hat mich -wie immer- von Anfang an mitgerissen. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die Charaktere und Geschehnisse waren gut durchdacht. Auch die Problematik mehrerer Zeitlinien stellt sie in ihrem Buch plausibel dar. Es entstehen also keine Logikfehler.
Karla macht im Laufe des Buches eine schöne charakterliche Entwicklung durch, was sie zu einer starken Persönlichkeit macht, mit der man gerne mit fiebert.
Die Handlung ist spannend und trotzdem detailliert geschrieben. Aus dem Bauch raus würde ich sagen das Buch könnte schon jetzt eins meiner Highlights in 2017 werden. An dieser Stelle gibt es eine klare Einordnung in die Kategorie Match und 4,5 Sterne.